Pumps
Bei Pumps handelt es sich um elegante Damenschuhe. Klassischerweise handelt es sich um weit ausgeschnittene, ansonsten aber geschlossene Halbschuhe mit Absatz. Die Wortherkunft ist nicht genau belegt, da das Wort im englischsprachigen Raum den Ballerinaschuh bezeichnet.
Die Pumps in der heutigen Form, wie wir sie kennen, kamen im 17./18. Jahrhundert in Mode, damals allerdings nicht genuin als Damenschuh. Stattdessen wurden Pumps von Männern getragen, die die Stellung von Hoflakaien bekleideten. Dazu trugen die Lakaien weiße Kniestrümpfe und unter dem Knie abgesetzte Kniebundhosen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandelten sich die Pumps von der Schuhbekleidung von Angestellten zu bevorzugten Schuhen für Dandies, gegen Ende des 19. Jahrhundertes etablierten sie sich als Tanzschuhe für beide Geschlechter.
Heutzutage sind Pumps genuin als Damenschuhe bekannt und als solche sehr beliebt. Meist sind Pumps aus Leder gefertigt, im Regelfall Kalbs- oder Ziegenleder. Allerdings kann auch auf Materialien wie Kunstleder, Seide oder Satin kann zurückgegriffen werden. Absatzform und Schuhspitze variieren je nach Modell und herrschender Mode, die Schuhspitze kann entweder elegant spitz zulaufend geschnitten sein, aber auch abgerundet.
Besonders in den 1980er Jahren stieg die Nachfrage nach ebenso bequemen wie dennoch eleganten Schuhen als Arbeitsbekleidung. Darauf reagierte der Modemarkt und entwarf die verschiedensten Modelle an Pumps, mit breiter geschnittener Zehenkappe und Absätzen von drei bis zu fünf Zentimetern. Diese Mischung aus Eleganz und Tragekomfort zeichnet Pumps aus und macht sie zur optimalen Business-Kleidung, die sowohl zu Hosen als auch Röcken, Kleidern und Kostümen gut aussieht und gern getragen wird.
Klassischerweise haben Pumps keinen Verschluss, keine Spangen, Schnürsenkel, Riemchen oder Reißverschlüsse.