Sandalen

Die Sandale ist die Urform des Schuhs überhaupt. Historische Untersuchungen ergaben, dass vermutlich die Ägypter diesen Schuh erfanden und belegen weiterhin, dass Sandalen bereits ab etwa 3000 v. Chr. in Gebrauch waren. Von vielen alten Kulturen ist bezeugt, dass diese Sandalen als Fußbekleidung nutzten, so ist auch von den Inkas bekannt, dass sie Kreuzriemen-Sandalen verwendeten. Die Sandale stellt die einfachste Basisform des Schuhs überhaupt dar, da es im Grunde auch im Altertum lediglich eine Sohle und einfache Riemen brauchte, mit denen diese Sohle am Fuß befestigt werden konnte. Auch die alten Römer griffen bevorzugt auf Sandalen zurück, meist waren diese für Arbeiter oder auch für Soldaten gedacht, meist handelte es sich um genagelte Sandalen, bei denen allerdings die Lederstücke auch enger beieinander lagen, um die Füße etwas zu schützen.

Sandalen gehören zu den meistgetragenen Schuhmodellen überhaupt, da sie vor allem im Sommer die optimale Fußbekleidung sind, um Luftigkeit und Frische zu gewährleisten. Es gibt die verschiedensten Modelle dieser Schuhe, die Basisform besteht aus einer Sohle, die mit Riemen am Fuß befestigt wird.

Die feminineren Modelle der Sandale, die für Frauen geschaffen wurden, besitzen einen höheren Absatz, die klassische Sandale ist flach und bequem. Die Sandalenmodelle für Damen mit erhöhten oder hohen Absätzen nennt man Sandaletten.

Sandalen werden aus Materialien wie Kork, Holz, Leder oder Kunststoff gefertigt. Üblicherweise trägt man diese Schuhe ohne Socken, gerade weiße Socken in Sandalen gelten als verpönt. In westlichen Ländern haftet der Sandale ein negativer ideologischer Beigeschmack an, da dieses Schuhmodell von Gruppen getragen wurde, die sich von der Gesellschaft abgrenzen wollten, beispielsweise von den 68ern und den Hippies.